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Hauptkategorie: Unterricht

Das Fach Chemie beschäftigt sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und Umwandlungen der Stoffe. Der moderne Chemieunterricht hat sich dabei zunehmend von einem fachsystematischen zu einem kontextorientierten Ansatz gewandelt. Dabei werden Inhalte, die in den Kernlehrplänen verbindlich vorgeschrieben sind, in frei wählbare Kontexte, d.h. konkrete Beispiele aus dem Alltag, eingebunden. Das Fachwissen wird in drei Basiskonzepten strukturiert: Chemische Reaktionen, Struktur der Materie und Energie. Diese Basiskonzepte werden in allen Jahrgangsstufen immer wieder aufgegriffen, thematisiert und weiter ausdifferenziert.

Experimentelles Handeln und Wege naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung stehen in unserem Unterricht im Mittelpunkt. Dazu nutzen wir am Gymnasium Antonianum zwei erst im Jahr 2010 eingerichtete Fachräume für die Chemie sowie ein Kombiraum für Chemie und Physik. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik und ermöglicht einen modernen experimentellen Unterricht auf höchstem Niveau, der durch eine beachtliche mediale Ausstattung unterstützt wird. Flexible Gruppentische erlauben das Arrangement verschiedenster Lernformen.

 
 
 
 

Alte Vorurteile – Zeit damit aufzuräumen


 
„Chemie konnte ich noch nie! Das habe ich noch nie verstanden!“       
 
Das ist die häufigste Standardantwort, die ein/e Chemielehrer/in erhält, wenn er/sie nach der Fachrichtung gefragt wird. Das muss nicht mehr sein - vor allem nicht bei uns!
 
Neue Medien und Möglichkeiten
 
Neben dem Schülerexperiment, das den Jugendlichen einen direkten und motivierenden Zugang zu einer naturwissenschaftlichen Frage erlaubt, sind es vor allem Modelle und elektronische Medien, die eine Vorstellung von der submikroskopischen, eben wenig anschaulichen und abstrakten Ebene ermöglichen. Die Ausstattung des Antonianum in den Fach-, aber auch in den Informatikräumen ermöglicht einen gezielten Einsatz dieser Medien. Interaktive Übungsprogramme wie auch virtuelle Experimente haben in den letzten Jahren das Spektrum an unterrichtlichen Methoden ernorm erweitert. So können mit ihrer Hilfe zum Beispiel Beobachtungen bei chemischen Experimenten auf der Stoff- und Teilchenebene unmittelbar nebeneinander dargestellt und verglichen werden.
 
Beispiele aus dem Internet
 
JGS 7: Verbrennung eines Streichholzes
 

http://www.chemie-interaktiv.net/html_flash/ff_verbrennung_holz.swf

 
 JGS 9: Elektronenübertragung am Beispiel eines Eisennagels in einer Kupfersulfatlösung
 

 http://www.chemie-interaktiv.net/html_flash/ff_eisen_kupfersulfat.swf

 
Übungsaufgaben mit Selbstkontrolle fordern Schüler/innen, individuell oder auch in Partnerarbeit ihr Wissen zu überprüfen, anzuwenden und zu vertiefen.
 

http://www.chemie-interaktiv.net/html_flash/ff_nacl_reaktion_interaktiv.swf

 
Die Programme „Crocodile Chemistry“ und „Alchemist“ erlauben zudem, eigene Versuche virtuell nach eigener Planung zusammenzustellen bzw. Messungen und Messdaten, die experimentell erstellt werden, mit Hilfe des PCs auszuwerten.
 
Modelle wie unsere Molekülbaukästen u.a. machen komplizierte strukturelle Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes erFASSbar.
 
 
„Chemie brauche ich nicht im Leben“
 
Sie wollen Ihre Haare färben? Dann müssen Sie sich entscheiden: mit oder ohne Ammoniak. Auch beim Salz stellt sich die Frage, Jodsalz oder nur Salz, bei der Zahnpasta mit oder ohne Fluorid.
Ob Benzpyrene beim Grillen, FCKWs in der Luft, PFT im Gewässer, Nitrat im Salat, E605 oder was auch immer an Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln, Ascorbinsäure, Ozon, pH-neutrale Lotion und Seife, Treibhauseffekt, Luft-, Boden-, Gewässerverschmutzung, Klimawandel - wir sind von Chemie und Chemikalien umgeben. Das kann man so hinnehmen oder aber auch mitreden!
 
 
„Chemie ist nichts für Mädchen/Frauen“
 
Wir am Antonianum unterrichten mit vier Frauen und einem Mann das Fach Chemie.
Wir Frauen kochen mit dem gleichen Wasser wie unser männlicher Kollege, extrahieren mit dem gleichen Benzin und rechnen mit den gleichen stöchiometrischen Faktoren. Unsere Erfahrungen im Unterricht zeigen, dass Mädchen sehr wohl ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen und somit auch chemischen Phänomenen und Zusammenhängen haben. Sie sind mindestens so erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. Dass gerade aber unter den Frauen später so wenige naturwissenschaftliche Studentinnen sind, liegt eben genau an diesem Vorurteil und einer nach wie vor bestimmten weiblichen Sozialisation.
Dem versuchen wir mit unserem Vorbild und unserem Unterricht entgegen zu wirken:
 
Chemie ist sehr wohl etwas auch für Mädchen und Frauen!
 
 
 
„Chemie ist, wenn es stinkt und kracht“
 
Dies ist bei uns Vergangenheit! Dank unseres neu eingerichteten Labors verfügen wir für die entsprechenden Versuche über einen modernen Abzug mit rundum Verglasung, die ein optimales Beobachten der Experimente ohne Geruchsbelästigung ermöglicht.
Zudem sind aufgrund der Gefahrstoffverordnung heute Schülerexperimente mit Gefahrstoffen genau geregelt und auf die Gewährleistung der Gesundheit bedacht. Sicheres gefahrloses Experimentieren hat auch bei uns erste Priorität.
 
 
„Die Versuche klappen nicht“
 
Auch hier haben wir dank unseres neuen Labors die besten Voraussetzungen. Eine gute Planung und Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften sollte das Risiko eines nicht gelingenden Versuchs gegen Null gehen lassen. Aber manchmal ist ja auch die Schadenfreude über einen misslungenen Versuch wirkungsvoller als die Freude über das Gelingen.
 

 

Stundentafel:

Chemie wird in den Jahrgangsstufen 7-9 je zweistündig unterrichtet.
In der Oberstufe haben sich seit Jahren in allen Jahrgangsstufen Grundkurse etabliert.
 
 

Lehrwerke:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ab dem Schuljahr 2010/2011 sollen die Werke von Tausch/von Wachtendonk „Chemie 2000+“ aus dem Buchner Verlag eingeführt werden:
 
 
 
Angebote im Diff-Bereich:
 
Wettbewerbe SI :
 
An den Wettbewerben „chemie-entdecken“ und „dechemax“ nehmen Schüler/innen aus den Klassen 7-9 regelmäßig teil.
 
 
 
 
 
 
 
Informationen zur Oberstufe:
 
 
 
 
Aktuelles und Interessantes
 
 

 

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