Schülerzeitung

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Als Chefredakteurin zum Jugendpressekongress nach Berlin - Warum man freiwillig am Wochenende in Vorträgen sitzt und was es mit einem PR-Magazin auf sich hat.


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125 Jugendliche aus der ganzen Republik ein Wochenende in Berlin – Na wenn da nicht die Party steigt.
Aber weit gefehlt, denn beim 118. Jugendpresse Kongress der 'Young Leaders GmbH' in Strausberg bei Berlin wurde diskutiert, gefilmt, geschrieben, aber vor allem auch wenig geschlafen.
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Die Young Leaders GmbH ist eine Organisation mit Sitz in Berlin, welche Seminare, Vorträge, Akademien und Kongresse für junge, motivierte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, sowohl im In- als auch im Ausland anbietet.
Um uns bei der Verwirklichung unserer Ziele zu helfen, fördern unterschiedliche Projekte - vergleichbar mit 'Jugend trainiert für Olympia', 'Jugend forscht' oder 'Jugend musiziert' - Jugendliche, die sich ehrenamtlich betätigen und ein großes Sozialverhalten mitbringen.

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Interview mit Herrn Heihoff

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„Schüler können wegen allem zu mir kommen“

Interview mit Herrn Heihoff, unserem neuen stellvertretenden  Direktor 


Der Anton:Würden Sie sich bitte mal vorstellen?

Herr Heihoff:Mein Name ist Andreas Heihoff, ich bin  45 Jahre alt, wohne in Soest, bin verheiratet und habe 2 Kinder. Ich bin seit 2003 Lehrer am Antonianum und  habe vorher vier Jahre lang an Immanuel-Kant Gymnasium in Bad Oeynhausen gearbeitet. Aus familiären Gründen bin ich dann  nach Geseke versetzt worden und bin immer mehr hier angekommen.

Der Anton:Warum sind Sie denn Lehrer geworden? Und warum gerade Geschichte und Englisch?

Herr Heihoff:Ich fand den Beruf des Lehrers schon immer sehr interessant. Meine ersten pädagogischen Erfahrungen habe ich während meines Studiums der Waldorfpädagogik gesammelt und verschiedene Praktika an Waldorfschulen absolviert. Englisch hab ich deshalb studiert, weil mich die Sprache schon immer fasziniert hat; ich hatte auch die Gelegenheit eine Zeit lang in England leben zu können und habe dadurch den Impuls bekommen, die Sprache auch zu studieren. Dass ich letztendlich Geschichte studiert habe, habe ich meinem „alten“ Geschichtslehrer zu verdanken, der mich davor bewahrt hat Englisch und Deutsch zu studieren und  durch die Zusammenhänge zwischen Geschichte und Literatur konnte ich im Studium viele Aspekte miteinander verknüpfen.  Aber Englischunterricht in der Schule ist eben nicht Literatur-Unterricht.

Der Anton:Warum haben Sie sich eigentlich diesen Stress angetan, um stellvertretender Schulleiter zu werden?

Herr Heihoff: Also dass das stressig werden sollte, war klar, aber angetan habe ich mir das nicht, da mich diese Aufgabe des stellvertretenden Schulleiters sehr reizt und eine Herausforderung darstellt, denn so kann ich versuchen die Schule mitzugestalten.

Der Anton: Wegen welcher Belange könnenSchüler zu Ihnen gehen?

Herr Heihoff: Grundsätzlich erst mal mit allen möglichen Anliegen, auch aufgrund persönlicher Gründe und nicht nur Schüler, sondern auch Eltern und Lehrer – meine Tür ist immer offen.

Der Anton: Welche Aufgabenbereiche haben Sie, im Gegensatz zu Herrn Ledwinka?

Herr Heihoff:  Wir arbeiten in vielen Bereichen sehr eng zusammen. Aber besonders besteht mein Aufgabenfeld in der Aufstellung des  Finanzhaushalts, in der Organisation unserer Schule und in der Mitarbeit an der Vertretungsplanung. Weiterhin gehören  der Ausbau des Ganztagsangebots und die Betreuung der Schülermultis zu meinen Aufgaben.  In diesem Zusammenhang bin ich auch für die Kooperation mit außerschulischen Partnern zuständig: mit der INI in Lippstadt (Cafeteria) und dem Kreisgesundheitsamt und der Kriminalpolizei (Schülermultis).  Ein weiter Aufgabenbereich ist das Feld der Schul- und Unterrichtsentwicklung,  hier werde ich sehr eng mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen arbeiten.

Der Anton: Was passiert in Zukunft mit dem Antonianum? Wie ist das zum Beispiel mit den Umbauarbeiten? Und wie möchten Sie diese Schule in Zukunft prägen?

Herr Heihoff: Uns wurde zugesichert, dass sie bis Ende des Jahres abgeschlossen sein werden und wir die Räume nach den Weihnachtsferien wieder  ordentlich nützen können.  Es wird in Zukunft eine Gruppe von Lehrern geben, die als „Steuergruppe“ bezeichnet wird, um insbesondere den Bereich der Schulentwicklung voranzutreiben, welche Schwerpunkte diese Gruppe setzen wird, werden wir dann sehen. Dort können natürlich auch Schüler und Eltern indirekt mitwirken, was natürlich wünschenswert wäre. Ferner halte ich es für wichtig G8 weiter zu festigen und zu optimieren,  nach meiner Auffassung funktioniert G8 am Antonianum und wir haben bereits viele Umstellungen im Schulalltag  herbeigeführt: die Einführung des Doppelstundenmodells, Ganztagsangebote, Förderangebote, v. a. in der Stufe 5 und 8… Sofern Eltern und Schüler es wünschen, könnte auch eine reine Ganztagsklasse im kommenden 5. Jahrgang eingesetzt werden, dieses ließe sich relativ leicht umsetzen. Zudem möchte ich gerne anregen, dass unsere Schule sich um ein Gütesiegel bewirbt. Wir haben eindeutige Stärken im Bereich der Studien- und Berufsorientierung und im Bereich der individuellen Förderung.


Das Hexenstadtfest

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Das Hexenstadtfest


 Das  Geseker Hexenstadtfest lockte durch viele neue Attraktionen  vom  24. bis zum 26 September mehr Besucher an als in den Jahren zuvor in die Innenstadt.

 Besonders gut gefiel den Kirmesbesuchern die Castingshow ,, Geseke sucht den Superstar “ obwohl sich nur 20 Kandidaten meldeten.

In der letzten Runde wählte die Jury acht Personen aus, die das Finale unter sich bestritten.

Zum Schluss gewann dann die zwölfjährige Nadia Riekenbrauck aus Bad Westernkotten mit dem Lied ,, Hey, Soul Sister“.

Den zweiten Platz erreichte der zehnjährige Kevin Temil mit dem Lied ,, Satellite “ .

Allerdings teilten die beiden sich den Preis. Kevin erhielt einen Geseker Geschenkgutschein, und Nadia einen Plattenvertrag.

Allerdings zählte das Geseker Hexenstadtfest nicht nur auf Grund des Wettbewerbs so viele Besucher. Auch alle anderen Attraktionen waren ein voller Erfolg, wie zum Beispiel ein Hubschrauberrundflug, Kulinarische Vergnügen, die alljährliche Kirmes usw.

 

Doch nur wenige kennen den Hintergrund des Hexenstadtfestes, oder weiß, dass Geseke früher einmal den Spitznamen, „Hexengeseke“ verpasst bekam.

 

Den Grundstein des Hexenstadtfestes legte eine Geseker Frauentheatergruppe, welche sich Stiftshexen nannten.  Sie gaben den Anstoß zum Hexenstadtfest, indem sie an Weiberfastnacht das Rathaus stürmten, und sich diese Aktion immer größerer Beliebtheit erfreute, und sich so zu einer Kirmes entwickelte.

Das erste Hexenstadtfest wurde vom 18 bis zum 20 September 1987 gefeiert, und von den Stiftshexen mit eröffnet.

 

Die Inquisition (Hexenverfolgung usw.) hatte auch Geseke fest im Griff, sodass auch hier viele Personen der Hexerei oder Ketzerei angeklagt wurden.  Diese Verfolgung erstreckte sich bis in das Jahr 1712.

In Geseke wurde die Hexenverfolgung außerdem durch schlechte Ernten, schlechtes Wetter, und einer Reihe von Bränden angetrieben.

 

Tabelle zur Inquisition im Raum Geseke:                     

*Angaben in Klammern beziehen sich auf Männer

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ablauf eines Hexenprozesses:
 
 
 
 
 
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

( nach R. Decker: Die Hexen und ihre Henker, S. 300)

Quellen: Stadtarchiv Geseke

 

 von Jennifer Tersteegen und Sarah Ullmann