Antonianum beteiligt sich am MINT-Rahmenprogramm im Heinz Nixdorf MuseumsForum
Im Rahmen der diesjährigen Ehrungsfeier für MINT-freundliche und digitale Schulen beteiligten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit drei Beiträgen am MINT-Rahmenprogramm im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Sie erhielten dabei nicht nur spannende Einblicke in Robotik und Bionik, sondern präsentierten auch eigene Projekte einem breiten Publikum.
1. Robotik-Workshop mit der BTU Cottbus-Senftenberg
Ein besonderes Highlight waren die Roboter, die von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg nach Paderborn gebracht wurden. Im interaktiven Workshop konnten die Gäste verschiedene Systeme erproben:
- ELI, ein innovativer Roboter mit Staubsaugersystem, der mithilfe einer KI-Kamera gezielt Zigarettenstummel erkennt und einsammelt.
- Vier agile Mini-Roboterhunde, die im Team agieren, tanzen und beeindruckende Bewegungsabläufe zeigen.
- Eddy, ein 1,30 Meter großer humanoider Roboter, der laufen, winken und seine Umgebung mit 360-Grad-Sicht erfassen kann.
Neben den Betreuenden der BTU unterstützten auch neun Schülerinnen und Schüler des Antonianum sowie Jugendliche des Max-Steenbeck-Gymnasiums Cottbus die Durchführung der verschiedenen Stationen. So entstand ein wertvoller Know-how-Transfer zwischen den Schulen.
Auch die persönliche Begegnung spielte eine Rolle: Mehrere Antonianerinnen und Antonianer der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 nahmen Gäste des Max-Steenbeck Gymnasiums bei sich auf. Gemeinsames Pizzaessen am Abend und ein Frühstück am nächsten Morgen rundeten das Programm ab – gelebte Gastfreundschaft über die fachliche Zusammenarbeit hinaus.
2. Unterstützung im Bionik-Workshop
Vier Schülerinnen und Schüler des Antonianum halfen bei einem Bionik-Workshop, geleitet von Dr. Pitschellis. Ab Jahrgangsstufe 8 konnten die Teilnehmenden dort einen bionischen Fisch bauen, programmieren und steuern – ein anschauliches Beispiel für die Verbindung von Naturprinzipien und technischer Innovation.
3. Präsentation des Stratosphärenballon-Projekts
Darüber hinaus stellten drei Schüler das bekannte Stratosphärenballon-Projekt des Antonianum vor. Bereits am 1. Juli war ein Ballon gemeinsam mit fünf weiteren Schulen vom Lippe-Berufskolleg in Lippstadt gestartet.
Der Ballon erreichte eine Höhe von 38.258 Metern, bevor er platzte und per Fallschirm in der Nähe von Beckum landete. Während des Fluges wurden GPS-Daten, Temperatur und UV-Strahlung erfasst. Eine Kamera dokumentierte den Aufstieg bis in die Stratosphäre – das Video ist auf dem MINT-YouTube-Kanal des Antonianum abrufbar.
Besonders inspirierend war der Austausch mit einem Mitarbeiter der Firma Startoflights, der den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Technik bot und neue Ideen für künftige Ballonflüge anregte.
Mit diesen drei Beiträgen hat das Antonianum eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig das MINT-Engagement unserer Schule ist


















