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Schüleraustausch mit Sabadell – Zwei Wochen voller Erlebnisse

26.04.   Spanienaustausch1326.04.   Spanienaustausch1226.04.   Spanienaustausch1126.04.   Spanienaustausch1026.04.   Spanienaustausch926.04.   Spanienaustausch826.04.   Spanienaustausch726.04.   Spanienaustausch626.04.   Spanienaustausch526.04.   Spanienaustausch426.04.   Spanienaustausch326.04.   Spanienaustausch226.04.   Spanienaustausch1

Ein und ein halbes Jahr Spanischunterricht und jetzt sollten wir, die Spanischkurse von Frau Berensmeier und Frau Vorwerk, unsere Spanischkenntnisse unter Beweis stellen. Dazu haben wir gemeinsam mit unserer Partnerschule, dem Instituto Arraona in der Stadt Sabadell in Katalonien, einen Schüleraustausch gemacht. Dieser wurde uns durch Erasmus+ ermöglicht, wofür wir sehr dankbar sind.

Wir alle haben uns sehr auf unsere Reise nach Sabadell gefreut, doch zuerst mussten wir die Anreise überstehen, die ein paar Hindernisse hatte. Es ging Donnerstagmorgen los. Nach unserer Ankunft am Flughafen in Düsseldorf hatte unser Flieger Verspätung, sodass wir unseren Anschlussflug in Amsterdam verpasst hätten, weshalb es eine kleine Planänderung gab und wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt haben, von denen eine noch am gleichen Tag einen kurzen Aufenthalt am Flughafen in Rom hatte. Dann ging es endlich weiter nach Barcelona. Dort erwartete uns das zweite Problem: Unsere Koffer waren scheinbar noch in Deutschland geblieben. Nach einer kurzen Busfahrt nach Sabadell und dem Empfang in unseren Gastfamilien hatten wir alle ein wenig Ruhe nötig.

Doch das hat uns nicht aufgehalten, denn am nächsten Morgen stand das Highlight unserer Reise nach Spanien an: der Besuch der Sagrada Familia. Gaudís berühmte Kirche im Herzen der Stadt Barcelona hat uns alle sehr beeindruckt, auch wenn sie noch nicht ganz zu Ende gebaut ist. Nach einer Führung und etwas Freizeit ging es dann weiter mit der U-Bahn in Richtung Hafen, wo wir bei einer Bootsfahrt die Küste Barcelonas sehen durften. Auch wenn der Januar etwas anderes vermuten lässt, war es angenehm warm im Vergleich zu dem Schnee, der zu dem Zeitpunkt hier in Deutschland lag. Am Abend bekamen wir dann dank des Engagements unserer Lehrer auch endlich unsere Koffer wieder.

Das Wochenende verbrachten wir dann in unseren Gastfamilien. Am Samstag habe ich mit ein paar anderen von unseren Austauschschülern einen kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft gemacht, wonach es in die Innenstadt Sabadells zu einem Shoppingtrip ging. Abends haben sich die meisten dann zum Bowlen verabredet – natürlich mit unseren Austauschschülern. Am nächsten Tag haben wir alle unterschiedliche Dinge gemacht. Meine Gastfamilie ist mit mir in eine Kleinstadt am Meer gefahren, wo wir dann in einem Restaurant das spanische Nationalgericht Paella gegessen haben.

Am Montag ging es für uns wieder nach Barcelona, wo wir uns dieses Mal die wunderschöne Altstadt angesehen haben. Dennoch mussten wir die Zeit in Spanien auch schulisch nutzen, da wir bald eine Projektarbeit zum Austausch machen. Also haben wir verschiedene Passanten auf der Straße zum Leben und zur Bilingualität im Land interviewt. Hier konnten wir auch ganz neue Erfahrungen sammeln. Anschließend haben wir einen ausführlichen Shoppingtrip durch die Innenstadt gemacht und uns in Gruppen die Stadt noch einmal selbst angesehen. Wenn man schon in Barcelona shoppen geht, sollte man die Boquería besuchen, eine Markthalle, die man auf jeden Fall empfehlen kann. Dort gibt es einen vielfältigen Markt mit frischem Fisch, Obst, Gebäck und viel typisch spanischem Essen. Dort waren wir alle zusammen, bevor es zurück nach Sabadell ging.

Hier haben wir dann auch den Dienstag verbracht – genauer gesagt in der Schule unserer Austauschschüler, wo wir die bekannten Churros con Chocolate gegessen haben, die im Vergleich zu denen von unseren Weihnachtsmärkten gar nicht so anders geschmeckt haben. Natürlich haben wir dann auch noch einen kurzen Einblick in den Deutschunterricht unserer Austauschschüler bekommen. Anschließend gab es noch eine Stadtrallye durch die Innenstadt von Sabadel.

Am leider schon letzten Tag unserer Reise ging es dann noch einmal nach Barcelona um ein weiteres Gebäude von Gaudi zu besichtigen. Die Casa Batlló hat mit ihrer besonderen Architektur definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zum Schluss hatten alle nochmal Freizeit in der Innenstadt, wo wir die Interviews zu Ende geführt haben und in einem Restaurant Tapas gegessen haben. Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Hause. Diesmal glücklicherweise ohne Komplikationen.

Nicht mal zwei Monate später kamen die Spanier und Spanierinnen dann zu uns nach Geseke. Wir haben sie an einem Donnerstagmittag mit einem Frühstücksbuffet in Empfang genommen, ihnen unsere Schule und anschließend noch Geseke gezeigt, das im Vergleich zu Sabadell eher klein ist.

Den Freitag verbrachten wir wieder in der Schule und unsere Austauschpartner bekamen einen Einblick in zwei verschiedene Fächer hier am Antonianum. Anschließend sind wir mit dem Bus ins Heinz Nixdorf Museum gefahren.

Das Wochenende haben wir dann, wie in Spanien auch schon, in den Familien verbracht, da das geplante Schlittschuhlaufen aufgrund von Busstreiks ausfiel. Einige sind deshalb nach Bielefeld für einen Shoppingtrip gefahren. Am nächsten Tag haben sich Gruppen gebildet, die ganz unterschiedliche Dinge gemacht haben, darunter Wandern im Teutoburger Wald oder auch einen Ausflug zum Möhnesee oder nach Willingen und abends Bowling.

Dann ging es im Rahmen des schulischen Programms am Montag nach Münster zu einer Sightseeing-Tour und am Dienstag nachDortmund ins Fußballmuseum, beides mit anschließender Freizeit. Am letzten Tag, welcher leider etwas verregnet war, ging es nach Lippstadt in Peters SchokoWelt. Dort haben wir selbst Schokoladentafeln hergestellt.

Am Abreisetag organisierten wir für die Spanier in der Schule ein Abschieds-Frühstücksbuffet mit einem typisch deutschen Frühstück. Danach haben wir gemeinsam Taschen als Erinnerung bemalt. Gegen 15 Uhr mussten wir uns dann leider schon von unseren Austauschpartnern verabschieden.

Alles in allem war der Austausch auf jeden Fall eine einzigartige Erfahrung: neue Freundschaften, eine neue Kultur kennenlernen und Spanisch besser sprechen lernen. Auch wenn die Kommunikation meist auf Englisch stattfand, war der Austausch eine tolle Möglichkeit, um die katalanische Kultur kennenzulernen und vor allem neue Bande zu schaffen.

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