Geseke. Rechnen, knobeln, logisch denken – das konnten acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Antonianum beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik besonders gut unter Beweis stellen. Sie alle wurden für ihre starken Leistungen in dem weltweiten Mathematikwettbewerb ausgezeichnet, bei dem über sechs Millionen Teilnehmende aus mehr als 80 Ländern an den Start gingen.
Herausragend schnitt dabei Luise Többens aus der Klasse 6a ab: Sie sicherte sich nicht nur einen 1. Preis, sondern wurde zusätzlich mit dem Sonderpreis für den größten „Känguru-Sprung“ ausgezeichnet – also für die meisten richtigen Antworten in Folge. Eine herausragende Leistung, die besonderes mathematisches Geschick und Konzentration erfordert.
Ebenfalls auf dem Treppchen landeten Arnold Schiller (Klasse 6b), Leonhard Heuck (Klasse 7d) und Hugo Schürholz (Klasse 6d), die jeweils einen 2. Preis erhielten. Besonders hervorzuheben ist dabei Hugo, der – obwohl selbst in der Jahrgangsstufe 6 – die Aufgaben der höheren Klassenstufe 7/8 bearbeitete und dennoch einen Preis erringen konnte.
Über einen 3. Preis konnten sich Malia Schwarze (Klasse 5e), Fabian Gripp, Marlon Eikel und Mats Freitag (alle Klasse 7d) freuen und gehören damit zu den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihrer Altersgruppe.
Der Känguru-Wettbewerb ist ein weltweit ausgetragener Mathematik-Wettbewerb, an dem jährlich Millionen von Schülerinnen und Schülern teilnehmen. Ziel ist es, Freude an der Mathematik zu wecken und kreatives Denken zu fördern.
Das Gymnasium Antonianum gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihrem großartigen Erfolg!
Trotz sommerlicher Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war der diesjährige Projektpräsentationstag im Wahlpflichtbereich II des Gymnasiums Antonianum am 17. Juni bestens besucht. Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte fanden sich zwischen 18.00 und 20.00 Uhr am Antonianum, um die Ergebnisse aus einem Schuljahr intensiver Projektarbeit zu erleben. Die Präsentationen waren nicht nur informativ, sondern auch interaktiv, kreativ und vor allem – neuartig konzipiert.
Erstmalig wurde der Präsentationsabend in den modernen, lichtdurchfluteten Räumen der 300er Ebene durchgeführt. Die offene Architektur und das freundliche Ambiente trugen spürbar zur angenehmen Atmosphäre bei. Ein besonderes Highlight war die neu eröffnete Dachterrasse, die mit ihrem Panoramablick und gemütlichem Flair viele Gäste zum Verweilen einlud – ideal bei dem traumhaften Wetter.
Die diesjährige Exkursion der Lauf-AG des Gymnasiums Antonianum führte 35 laufbegeisterte Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige ins nordfranzösische Caen. Der sportliche Höhepunkt: die Teilnahme am renommierten „Marathon de la Liberté“, eingebettet in ein ebenso spannendes wie lehrreiches Rahmenprogramm.
Die Gruppe, bunt gemischt von Klasse 6 bis hin zu ehemaligen Schülern, hatte sich nicht nur auf den Lauf vorbereitet, sondern erlebte eine Woche voller interkultureller Begegnungen und Einblicke in Wissenschaft, Geschichte und den französischen Schulalltag.
Der Auftakt fand im Jules-Verne-Lycée statt, wo französische Schüler Einblicke in ihre schulpraktische Arbeit gaben – von Robotik über Metallverarbeitung bis zu Biolaboren. Begleitende Vorträge über das französische Schulsystem sorgten für regen Austausch und spannende Vergleiche zum deutschen Modell.
Eine Stadtrallye durch Caen förderte den kulturellen Austausch, den Teamgeist und die Orientierung in der geschichtsträchtigen Stadt.
Ein besonderer Höhepunkt: Der ehemalige Schüler Calvin Beck, der im Mai seine Promotion an Universität Caen abgeschlossen hat, führte die Gruppe durch sein Forschungsumfeld.
Verfasst von Ida Schulte und Annette Färber (EF) am .
Am Donnerstag, den 05. Juni 2025 fand eine Stolpersteinverlegung in der Lüdischen Straße 6 zum Gedenken an die Familie Schönbeck statt. Stolpersteine sind eingelassene Gedenktafeln im Gehweg, die an Menschen erinnern, die durch das NS-Regime entrechtet, vertrieben und ermordet wurden. Damit wird ein Zeichen gegen das Vergessen der Verbrechen gesetzt, die Millionen unschuldiger Menschen das Leben kosteten. Dank der Ausarbeitung der Familienchronik und Informationen durch Herrn Marx konnte der Geschichtskurs der EF unter Leitung von Herrn Baimann und Mitgliedern der Schülervertretung bei der Stolpersteinverlegung über das Leben der Familie Schönbeck in Geseke informieren.
Zur Familie Schönbeck gehörten die Eltern Otto und Emmy Schönbeck sowie ihre Kinder Heinz, Fritz, Bertel und Lore. Sie lebten in Geseke in einem Haus in der Lüdischen Straße 6 und führten ein Geschäft, hatten Nachbarn, Freundschaften und Hoffnungen. Schließlich wurden sie ausgegrenzt, entrechtet und vertrieben, weil sie Juden waren.
Otto Schönbeck, geboren 1872, war ein angesehener Kaufmann und fest in der jüdischen Gemeinde verwurzelt. 1935 wurde er in den Vorstand der Synagogengemeinde gewählt. Im selben Jahr noch zeichnete ihn die NS-Führung, zusammen mit weiteren Geseker Juden mit dem Ehrenkreuz für seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg aus. Doch mit dem Erstarken des Nationalsozialismus änderte sich alles. Boykotte, Drohungen, soziale Isolation setzen ein. Und so musste die Familie 1935 ihr Geschäft aufgeben.
Am Dienstag den 17. Juni 2025 ab 18.00h ist es wieder soweit: wie in jedem Jahr stellen die Kurse das Wahlpflichtbereichs II der Jahrgangsstufen 9 und 10 die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten aus. Alle Gäste können sich auf vielfältigen Präsentationen, Live Performances und innovative Ideen freuen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: die SV lädt zu Getränken ein und es gibt ein wunderbares Fingerfood Buffet. Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher in unserer neuen 300er Ebene!
Vergangene Woche hatte die Jahrgangsstufe 10 unserer Schule die Möglichkeit, an einer spannenden Veranstaltung mit einem ehemaligen Schüler teilzunehmen: Egbert Walter, heute Beamter bei der Europäischen Kommission, kehrte an seine alte Schule zurück, um die Schüler: innen im Rahmen des Politikunterrichts über seine Arbeit für die EU aufzuklären.Nach der Begrüßung schilderte Herr Walter zunächst seinen beruflichen Werdegang. Besonders eindrucksvoll war dabei, wie er den Weg von seiner Schulzeit über verschiedene Stationen bis hin zu seiner heutigen Tätigkeit bei der EU beschrieb und uns so einige Perspektiven öffnete, welche Jobmöglichkeiten die Europäische Union als Arbeitgeber bieten kann.
Besonders interessant dabei waren seine Erzählungen über seinen beruflichen Aufenthalt in Kambodscha und über seine dortigen Erfahrungen in Bezug auf andere Entwicklungsstandards und die Auswirkungen der Globalisierung weltweit.
Nachdem meine beiden Cousinen ein Auslandsjahr in den USA gemacht hatten und sehr begeistert davon waren, war für mich klar, dass ich auch einen längeren Auslandsaufenthalt während meiner Schulzeit absolvieren möchte. Dadurch habe ich mich gemeinsam mit meiner Familie immer intensiver mit dem Thema beschäftigt, und wir sind durch die Lehrer unserer Schule auf das Förderprogramm Erasmus+ aufmerksam geworden. Da dieses Förderprogramm den Auslandsaufenthalt innerhalb der EU finanziert, wurde mein jahrelanger Traum wahr und ich durfte für sechs Wochen eine Schule in Lettland besuchen.
Somit begann meine Reise am 14.02.2025 und ich bin mit einer lettischen Gruppe, die zuvor an unserer Schule war, nach Riga geflogen und anschließend mit dem Bus nach Saldus gefahren. Dort wurde ich spät abends sehr freundlich von meiner Gasfamilie empfangen und willkommen geheißen. Meine Gastfamilie bestand hierbei aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater, meiner Gastschwester, drei Hunden und einer Katze.
Vom 23.03. bis zum 28.03. hatten wir, die SV, die besondere Möglichkeit, unsere lettische Austauschschule Druvas vidusskola zu besuchen. Bereits fünf Wochen zuvor waren ca. 20 lettische Austauschschülerinnen und -schüler bei uns in Geseke zu Gast. Nun stand der Gegenbesuch an, der durch das Erasmus+ Programm ermöglicht wurde.
Durch den leider kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall unserer SV-Lehrerin Frau Lehmann hatte Frau Nowak sich netterweise spontan bereit erklärt, unsere Fahrt mit Herrn Eikel und Herrn Baimann zu begleiten. Dafür bedanken wir uns sehr.
Am Sonntag starteten wir in Geseke mit dem Zug in Richtung Düsseldorf, wo unser Direktflug in die Hauptstadt Lettlands, nach Riga, startete. Um in unsere Partnerstadt Saldus zu kommen, mussten wir noch einen Bus nehmen, welcher auf halber Strecke eine Reifenpanne hatte, sodass wir erst gegen 3.00 Uhr nachts in Saldus ankamen.
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