Vier Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Gymnasium Antonianum sowie acht Schülerinnen und Schüler der Marienschule Lippstadt nahmen vom 8. bis 10. September 2026 am MINT-Day-Camp „KI und Landwirtschaft“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) in Lippstadt teil. Die Schülerinnen und Schüler erhielten drei Tage lang spannende Einblicke in die Verbindung von Künstlicher Intelligenz, Informatik und moderner Landwirtschaft.
Zu Beginn des Camps ging es um die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Mit „Teachable Machines“ konnten die Jugendlichen anschließend selbst ausprobieren, wie ein KI-Modell Bilder, Objekte oder Muster erkennt. Dabei wurde schnell deutlich: Eine KI ist nicht einfach „intelligent“, sondern muss zunächst mit geeigneten Daten trainiert werden.
Genau darum ging es im weiteren Verlauf des Camps. In Projektteams entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine eigene KI-Anwendung zur Erkennung bestimmter Pflanzen und Brachflächen. Sie beschäftigten sich mit der Erfassung und Aufbereitung von Daten, dem Training eines eigenen KI-Modells und dessen praktischer Anwendung. Unterstützt wurden sie dabei von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HSHL, die den Jugendlichen einen authentischen Einblick in aktuelle Forschungs- und Arbeitsfelder ermöglichten.
Was für ein Vormittag am Antonianum! Am 3. Juli 2026 verwandelte sich der Schulhof des Gymnasiums Antonianum in Geseke in eine echte Open-Air-Konzertarena. Bei sommerlich schönem Wetter wurde mitten auf dem Schulhof eine Bühne aufgebaut – und pünktlich zur ersten großen Pause hieß es: Bühne frei für „Echo Blue“!
Der Schulhof war rappelvoll. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um die Schulband live zu erleben. Und die Bandmitglieder ließen sich nicht lange bitten: Mit viel Energie, Spielfreude und ordentlich Power heizten sie dem Publikum kräftig ein. Von den ersten Takten an herrschte beste Konzertstimmung.
Auf dem Programm standen echte Rock-Klassiker und beliebte Songs: Ob „Seven Nation Army“, „Narcotic“ oder „Creep“ – jeder Song wurde mit tosendem Applaus gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler sangen begeistert mit, wippten im Takt und sorgten für eine Atmosphäre, die eher an ein großes Festival als an eine Schulhofpause erinnerte. Und weil das Konzert viel zu schnell vorbei war, wurden am Ende sogar lautstark Zugaben gefordert!
Verfasst von Mats Dirksmeier & Clara Nordhorn am .
Forscherkurs: Seit Anfang des Schuljahres 2025/2026 gibt es am Antonianum einen Forderkurs für ausgewählte Schülerinnen und Schüler. Das Ziel dieses Forscherkurses ist es, selbstständig und mithilfe von wissenschaftlichen Methoden zu einem selbst gewählten Thema zu arbeiten. Am Anfang haben wir uns dafür mit unseren Lehrern Herrn Mahrt und Frau Rüther angeschaut, wie man z.B. einen Text zusammenfasst oder eine Mind-Map zu unseren Interessen bearbeitet, um besser eine Forschungsfrage stellen zu können. Danach haben wir ein Thema gewählt und eine Forschungsfrage dazu aufgestellt. Als wir dies abgeschlossen hatten, haben wir mit dem Forschen angefangen. Einige haben ein Jahr an ihrem Projekt gearbeitet und Andere kamen zum Halbjahr dazu.
Projekte: Es gab sehr viele Themen aus verschiedenen Bereichen: z.B. haben Einige erforscht, wie man eine gute Geschichte verfasst und dann selbst eine geschrieben, Andere haben etwas zu der Entwicklung der Olympischen Spiele oder zu den Folgen der Meeresverschmutzung für Schildkröten erforscht. Wieder andere beschäftigten sich mit Menschenversuchen in Auschwitz oder untersuchten, ob Künstliche Intelligenz eher ein Fluch oder ein Segen für Jugendliche ist. Die Forschungsergebnisse wurden dann auf unterschiedliche Arten präsentiert, z.B. mit einem Vortrag mit Power Point, mit einem selbstgestalteten Buch oder einem kreativen Video.
Eine spannende und abwechslungsreiche Zeit erlebte die Klasse 9e des Gymnasiums Antonianum von Frau Ackermann - Adler im April 2026 bei ihrer mehrtägigen Erasmusfahrt nach Bregenz in Österreich. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur das Kennenlernen eines anderen europäischen Schulsystems, sondern vor allem die Begegnung und Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule, die dann auch zum Gegenbesuch nach Geseke kamen.
Von Beginn an arbeiteten Geseker und Bregenzer Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams zusammen. Bei Kennenlernspielen, gemeinsamen Projekten und kreativen Aufgaben, beispielsweise der Erstellung eines Podcasts, entstand schnell eine offene und freundschaftliche Atmosphäre. Auch das Thema Nachhaltigkeit begleitete die Gruppe während der gesamten Fahrt.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Inatura Museums in Dornbirn. An interaktiven Stationen konnten die Jugendlichen selbst erforschen, wie Energie aus Wasser, Wind und Sonne gewonnen wird. Besonders interessant war das kleine Wasserkraftwerk des Museums.
Auch die Illwerke vkw und die Wasserkraft standen auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die Funktionsweise eines Wasserkraftwerks und diskutierten anschließend über Chancen und ökologische Herausforderungen erneuerbarer Energien.
Neben dem fachlichen Lernen kamen natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, Stadtbesichtigungen und sportliche Aktionen nicht zu kurz. Die Fahrt stärkte Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenzen – und zeigte einmal mehr, wie wertvoll europäische Begegnungen für gemeinsames Lernen und gegenseitiges Verständnis sind.
Eine rundum bereichernde Erasmusfahrt, von der sicher viele Eindrücke und neue Freundschaften über die Reise hinaus bestehen bleiben!
Hans, freier Mitarbeiter der Gourmet-Zeitschrift „Tafelfreuden à la Lukullus“ schlägt vorsichtig die Augen auf. Er fühlt sich hundeelend – er hat den monströsesten Kater seines Lebens. Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Als er die verschwollenen Augen endlich wieder aufschlägt, stellt er mit Entsetzen fest, dass er auf einer Wiese unter freiem Himmel liegt. Wie bin ich bloß hierhergekommen?, denkt er. Mit der Hand sucht er sein Handyin seiner Jeans und stellt dabei fest, dass er gar keine Hose trägt. Mit Mühe unterdrückt er einen entsetzten Aufschrei: Er trägt nichts als einen kurzen, mit Rotwein bekleckerten weißen Kittel mit einem aus Goldfäden gewebten Gürtel. Neben ihm liegt ein verwelkter Kranz aus Efeu und Weinlaub. Das darf doch nicht wahr sein! Träume ich noch, oder was ist hier los?
Langsam versucht er die Ereignisse der vergangenen Nacht zu rekonstruieren. Auf der Suche nach Material für seinen nächsten Artikel wollte er das bodenständige Essen der einfachen Leute verkosten. Zu ziemlich später Stunde sah er, wie ein blond gelockter junger Mann ihm ein Zeichen gab, sich zu ihm zu gesellen und sich als Dionisio vorstellte. „Komm mit mir mit. Ich zeige dir etwas, das du dein ganzes Leben nicht vergessen wirst.
Kurz vor den Sommerferien besuchten wieder interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Freiwillige Feuerwehr Geseke. Was für Einsätze gibt es? Wie werden sie koordiniert? Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie wird man benachrichtigt? Was heißt Ehrenamt? Was sagt der Arbeitgeber dazu?
Dies waren Fragen der Schülerinnen und Schüler an Feuerwehrchef Markus Fara, der die jährlich stattfindende Präsentation wieder initiiert hatte und fachkundig Auskunft erteilte. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer ermöglichten den Jugendlichen vielfältige theoretische, aber auch spannende praktische Einblicke in ihren Dienst an unser aller Sicherheit. Danke dafür! Wir sind sicher, dass sowohl das Verständnis für die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit als auch der Respekt davor bei allen Gästen stark gestiegen ist. Und wir hoffen auf weitere Helferinnen und Helfer aus dem Antonianum, die sich künftig in den Dienst der lebensrettenden Sache stellen, in Geseke oder auch den anderen Ortschaften! Die Jugendfeuerwehren haben hier einiges zu bieten!
Yvonne Makopa kam 2003 im Alter von 18 Jahren im Rotary Youth Exchange als Austauschschülerin aus Simbabwe nach Deutschland. Am Gymnasium Antonianum in Geseke lernte sie innerhalb kurzer Zeit die deutsche Sprache. Nach dem Ende des Austauschprogramms im März 2004 kehrte sie nach Simbabwe zurück und legte dort ihr Abitur ab.
Im Jahr 2005 besuchte unser damaliger Schulleiter, Herr Dohle, Frau Makopa in Simbabwe und setzte sich dafür ein, dass sie ein Studium in Deutschland aufnehmen konnte.
Bereits im Oktober 2005 begann ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Universität Paderborn.
Neben ihrer beruflichen und akademischen Entwicklung engagierte sich Yvonne Makopa intensiv auch ehrenamtlich. Sie war Mitbegründerin eines afrikanischen Vereins in Hamm und gründete später eine Fraueninitiative. Für ihr vielfältiges gesellschaftliches Engagement erhielt sie den Ehrenamtspreis der Stadt Hamm.
Nach einigen Stellen in der öffentlichen Verwaltung wechselte Frau Makopa in den Dienst des Auswärtigen Amtes. Es folgte ein Auslandspraktikum in Abidjan in der Elfenbeinküste, bevor sie an die deutsche Botschaft in Cotonou im westafrikanischen Staat Benin versetzt wurde. Dort lebt sie heute mit ihrem 16-jährigen Sohn.
Beim Zusammentreffen zwischen Frau Makopa und Ulrich Ledwinka im Rahmen eines Meetings des Rotary Clubs Erwitte-Hellweg zeigte die ehemalige Gastschülerin sich sehr erfreut über die Begegnung und ließ allen an der Schule, die sie noch kennen, herzliche Grüße ausrichten!
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